Nicht „komplett glücklich“ – Franck Ribery gibt Ratschläge für seine Landsleute

Der Franzose Franck Ribery schnürt schon seit über 10 Jahren seine Fußballschuhe für den FC Bayern München.

Unter Coach Ancelotti stören den mittlerweile 34-jährigen die vielen frühen Auswechslungen, erklärte er in einem Interview. Für seinen Trainer, sowie die Teamkollegen hatte der weiterhin Linksaußen einige Ratschläge.

Aufgrund seiner Einsatzzeiten mit dem FC Bayern zeigte sich Ribery trotz positiv verbuchter abgelaufener Saison gänzlich unzufrieden. „Ich denke, es war eine gute Saison von mir, in der ich selten verletzt war. Wir haben die Meisterschaft geholt. Aber: Ich bin mit der vergangenen Saison persönlich nicht komplett glücklich. Eine Auswechslung ist immer schwer zu akzeptieren, kein Spieler mag das. Wenn ich fit bin, möchte ich immer über 90 Minuten auf dem Platz stehen.“

Weiter erklärte der Franzose, dass er bereits mit seinem Coach das Gespräch gesucht habe: „Aber das Schönste ist: Ich konnte das offen kommunizieren. Ich habe eine gute Beziehung mit Carlo Ancelotti, wir haben viel gesprochen.“

Dennoch lobte er den italienischen Übungsleiter. Es gab sogar einen Vergleich mit Triple-Coach Jupp Heynckes.

Ribery sagte: „Er hat fast das gleiche Alter wie Jupp Heynckes. Er hat ein gutes Herz und eine richtig gute Beziehung mit den Spielern, er ist positiv und locker. Von der Mentalität her sind Heynckes und Ancelotti fast gleich„.

Der Dribbelkünstler gab auch Kingsley Coman Ratschläge, wie er sich beim FC Bayern besser einleben könne: „Elementar für Kingsley ist, dass er die Sprache noch besser lernt. Du musst dich verständigen können, um das Leben und den Verein zu verstehen. Auch wenn du eher machst: Egal, probiere es! Das habe ich gesagt.“

Zugleich warnte er derzeit den Neuzugang Corentin Tolisso über die hohen Erwartungen an der Säbener Straße, wenngleich er für den 41,5 Millionen Mann nur Lob übrig hat. Dieser unterschrieb einen Vertrag bis 2022. „Tolisso ist ein guter Junge, er ist locker. Ich habe ihm gesagt, dass er selbstbewusst an die Sache herangehen soll, ich habe ihm erklärt, was ‚Mia San Mia‘ heißt. Er muss verstehen, dass er nicht mehr bei Lyon spielt, sondern bei einem der größten Vereine der Welt. Bei Bayern musst du immer gewinnen, immer top spielen.“